SBVH / APSH

Schweizerischer Berufsverband für Hypnosetherapie
Association professionnelle suisse d'hypnothérapie

Schweizerischer Berufsverband für Hypnosetherapie
Association professionnelle suisse d'hypnothérapie

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Schweizerischer Berufsverband für Hypnosetherapie (SBVH)

Association professionnelle suisse d'hypnothérapie (APSH)

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Pressemitteilung / Hypnose: Was im Gehirn abläuft

Posted on October 25, 2019 at 6:30 PM

Neurowissenschaftler stellen ihre Forschungen vor.

Am Freitag 1. Nov. 19-21 Uhr im NOVOTEL Zürich-Glattbrugg.

Heilverfahren müssen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein, um von der Grundversicherung der Krankenversicherer abgedeckt zu werden. Es gibt viele Beweise, dass die Arbeit mit dem Unterbewussten mit Hypnose diese wzw-Kriterien erfüllt. Besonders effektiv ist Hypnose bei der Löschung von Ängsten, Linderung von chronischen Schmerzen und psychosomatischen Krankheiten – und dies schneller und gründlicher als mit anderen Behandlungen. Und damit auch kostensparend. Obwohl Bundesrat Alain Berset alles daransetzen will, die Prämien zu senken, schiebt der Bundesrat die Entscheidung auf die Krankenkassen. Und die sind zur Zeit noch nicht dialogbereit, weil kaum jemand bisher die Kostenersparnis durch Hypnose statistisch erfasst hat (Ausnahme: Uni-Spital Lausanne. Hier spart man mit Hypnose bei schweren Brandverletzungen 25000 Franken pro Patient). Dennoch gehört in den meisten Spitälern vorab der Westschweiz Hypnose zum Standard: Das Genfer Uni-Spital bildet derzeit 10% seines Ärzte- und Pflegepersonals in Hypnose aus. Und mehr und mehr Operationen werden in Hypnose statt unter Narkose ausgeführt: Der Patient spürt keinen Schmerz.


Die klinischen Erfolge der Hypnose sind somit gut belegt. Doch Hypnose und Hypnosetherapie stossen immer noch auf Widerstand, weil die Grundlagen-Forschung bisher kein eindeutiges Bild ergeben hat: Was läuft denn eigentlich ab im Gehirn eines Menschen in Hypnose? *


Ein Projekt der Universität Zürich und von hypnose.net will die Wissenslücken schliessen. In einer ersten Phase wurden die Gehirne von 50 Probanden mit funktioneller Magnetresonanz fMRI in zwei verschiedenen Trance-Tiefen gescannt. Die Ergebnisse sind bahnbrechend; die Resultate dieser ersten Studie sowie das zugrundeliegende Konzept stellen die Neurowissenschaftler Dr. Mike Brügger und Dr. Nuno Miguel Prates de Matos vor, im Rahmen des Hypnosekongresses 2019.


Freitag 1.November 19-21 Uhr im Novotel Zürich-Glattbrugg. Eintritt ist frei.


*Landry, Mathieu; Lifshitz, Michael; Raz, Amir (2017): Brain correlates of hypnosis. A systematic review and meta-analytic exploration. In Neuroscience and biobehavioral reviews. DOI: 10.1016/j.neubiorev.2017.02.020.


Auskünfte: Hansruedi Wipf, Poststrasse 2, 8307 Effretikon,

https://www.sbvh.org

Vorstand CH-Berufsverband für Hypnosetherapie 

wipf@hypnose.net 

079 261 78 42

Hypnose im Aufschwung

Posted on September 30, 2019 at 5:15 PM



Artikel von Yvonne Feri, SP-Nationalrätin Kanton Aargau, in dem der SBVH erwähnt wird:


Ängste und Nikotinsucht bewältigen und Schmerzen lindern: Die moderne Hypnose kann vieles und wird dennoch unterschätzt.


Hypnose wird unterschätzt: Zahnärzte wenden sie an, um ihren Patienten die Angst zu nehmen. Nikotinabhängige lassen sich hypnotisieren, um sich ihrer Sucht zu entledigen. Krankenhäuser wie das Universitätsspital Lausanne greifen auf Hypnosetechniken zur Schmerzlinderung zurück. Hypnotherapeutische Massnahmen werden auch bei Krankheiten wie Adipositas und psychischen Erkrankungen wie Depressionen erfolgreich eingesetzt.


Hypnose ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das durch eine Veränderung des Bewusstseinszustands verschiedene Verhaltensänderungen hervorrufen kann. Das Herbeiführen einer Hypnose erfordert eine spezifische Art der Kommunikation, die die Aufmerksamkeit der Patientinnen und Patienten auf innere physische und psychische Vorgänge fokussiert. Diese Form der Konzentration kann es den Behandelten ermöglichen, Einfluss auf ihr Selbstbild zu nehmen und ihnen helfen, mittels eigener Ressourcen eine Veränderung ihres Organismus zu erreichen.


Oft helfen Hypnosetherapien den Patientinnen und Patienten mit wenigen Sitzungen – was eine signifikante Reduktion der Behandlungskosten zur Folge haben kann. Dieser Faktor ist bisher in der medialen und politischen Diskussion um die Senkung der Krankenkassenprämien vernachlässigt worden. Der 2017 gegründete Berufsverband für Hypnosetherapie SBVH (www.sbvh.org) setzt sich deshalb dafür ein, dass die Hypnose in Politik und Öffentlichkeit besser positioniert ist und zum Vorteil der öffentlichen Gesundheit angewendet wird.

 

Von Yvonne Feri, SP-Nationalrätin Kanton Aargau

http://www.allianzgesundeschweiz.ch/de/nichtuebertragbare-krankheiten-ncd/44-hypnose-im-aufschwung

Wahlempfehlungen des SBVH

Posted on September 30, 2019 at 10:00 AM



IN 3 WOCHEN sind Wahlen! Und da sollten wir KandidatInnen wählen, die ein Hirn und ein Herz für Hypnose haben.


zB. Yvonne Feri (SP AG). Sie kandidiert als Regierungsrätin. Und wieder für den Nationalrat. Zusammen mit Bruno Walliser (SVP ZH) hat sie den Bundesrat angefragt, wie er Hypnose unterstützen kann* .


Dr. med. Yvonne Gilli (Grüne SG) ist die einzige Frau in der Männerbastion FMH (Zentralvorstand Ärzteverband). Sie setzt sich für Hypnosetherpie ein. Bis 2015 war sie im NR, nun kandidiert sie wieder für den Nationalrat.


Stephanie Ritschard (SVP SO) hat eine Praxis für Hypnosetherapie. Mit Vorstössen im Kantonsrat SO geht sie gegen die überrissenen Honorare der Chefärzte in den Spitälern vor.


TEILEN bitte!

* https://sbvh-org.webs.com/apps/blog/show/45725277-mit-hypnose-therapie-sparen

Hypnose statt Narkose, Welt des Unterbewusstseins

Posted on January 13, 2019 at 8:55 AM

Sehr gut recherchierter Artikel des SRF, mit Unterstützung des SBVH, inkl. Film-Beispielen.

Das Schweizer Fernsehen SRF berichtet in einem sehr gut recherchierten Artikel über verschiedene Möglichkeiten der Hypnose inkl. diverser Filmbeispiele. Darin wird auch auf den Schweizerischen Berufsverband für Hypnosetherapie verwiesen. Der SBVH arbeitet intensiv an der Förderung der Hypnosetherapie im Gesundheitswesen und in der Gesellschaft.

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Das Genfer Universitätsspital HUG meint es ernst. Es setzt seit einem Jahr im grossen Stil auf Hypnose. Das Ziel des schweizweit einzigartigen Programms: Bis in vier Jahren sollen rund 4000 Mitarbeitende die Grundtechniken der Hypnose kennenlernen.

Das vermittelte Hypnose-Wissen soll dem Personal bei Alltagsproblemen helfen – etwa beim Spritzen geben, beim Wunden nähen oder bei schmerzhaften Untersuchungen. Hypnose soll bei den Patienten Stress und Angst reduzieren und für Entspannung und Wohlbefinden sorgen.


Sich geistig lösen – die Schmerzen verschwinden

Die beiden leitenden Ärztinnen des Programms sind die Anästhesistin Adriana Wolff und die Immunologin Claire-Anne Siegrist. Letztere sitzt im Rollstuhl. Sie leidet seit zwei Jahren an einer schmerzhaften Nervenkrankheit in den Beinen. Durch ihr Leiden hat sie die Hypnose für sich entdeckt: «Ich löse mich geistig und halte meine Füsse in einen Bergsee, den ich gut kenne. Sie kühlen sich ab und tun nicht mehr weh. Es stoppt die Schmerzen», beschreibt Claire-Anne Siegrist ihre Selbsthypnose.


Aus dem Alltag wegtauchen, sich wegtragen lassen, an einen Ort, an dem man sich aufgehoben fühlt, sich wohlfühlen, Schmerzen, Ängste und Sorgen hinter sich lassen – das bringt Hypnose.


Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Hypnose Menschen in einen anderen Bewusstseinszustand versetzt: Patienten können Abstand nehmen, von dem, was aktuell rundherum passiert und sich stattdessen auf das Innere fokussieren.


Nicht dasselbe wie Show-Hypnose

«Viele kennen die Hypnose nur vom Fernsehen, als Spektakel. Das hat aber nichts mit unserem Programm der medizinischen Hypnose zu tun», sagt Claire-Anne Siegrist.


So mancher denkt sich gar, es handle sich um Scharlatanerie. Doch: Sowohl neurowissenschaftliche Untersuchungen als auch Wirksamkeitsstudien belegen den hypnotischen Zustand.


Demnach sind während einer Hypnose die Gehirnströme verändert. In der sogenannten Trance unterscheidet das Gehirn nicht zwischen Vorstellung und Realität. Genau das nutzt die Medizin.


Schmerzen im Gehirn ausschalten

Was sich im Gehirn verändert, hat die Narkoseärztin Marie-Elisabeth Faymonville am Universitätsspital von Lüttich untersucht. Sie gilt als Pionierin der modernen medizinischen Hypnose und ist bereits seit über 30 Jahren in diesem Feld tätig.


Sie konnte zeigen, dass Schmerzen im Wachzustand und unter Hypnose im Gehirn völlig anders verarbeitet werden: Unter Hypnose sind die Regionen, die im Wachzustand reagieren, nicht mehr aktiv. «Unser Gehirn hat die Möglichkeit, die Informationen, die im Gehirn ankommen, komplett zu verändern», sagt Marie-Elisabeth Faymonville. Schmerzen lassen sich also durch Hypnose aus der Wahrnehmung verdrängen.


Das haben auch Faymonvilles Patienten mit chronischen Schmerzen festgestellt. «Dank den Hypnosesitzungen kann ich meine Migräneattacken besser voraussehen», sagt Sibille Oger. «Ich brauche keine Schlafmittel mehr.»


Endlich etwas in der Hand

Ähnlich positiv klingen die Mitarbeitenden am Unispital in Genf, die bereits an einer Schulung teilnehmen durften: «Ich war früher oft hilflos gegenüber Patienten, die moralisch und körperlich leiden», sagt Violette Borel, Pflegefachfrau in der Onkologie. «Da ist die Hypnose ein wunderbares Mittel.»


Besonders gut scheint die Hypnose in der Arbeit mit Kindern anzukommen: «Interessant ist, wie schnell das Kind in seiner Welt ist», sagt die Kinder-Physiotherapeutin Prisca Wasem. «Es vergisst dabei völlig, dass es gerade eine Physiotherapie macht. Und es bewegt sich ganz natürlich.»


Peter Sandor, Neurologe und Präsident der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Hypnose, weiss: «Kinder sind einfacher zu hypnotisieren, da sie eine lebendigere Fantasie und ein lebhafteres Vorstellungsvermögen haben.»


Gegen Schmerzen, Angst und Depressionen 

Nicht nur gegen Schmerzen, auch gegen Angst, Depressionen und andere psychiatrische Erkrankungen kann Hypnose ein wirksames Mittel sein. Oder auch um das Verhalten zu ändern: Wenn jemand etwa weniger Schokolade essen möchte oder plant, das Rauchen aufzugeben.


Doch Peter Sandor warnt: «Wenn es um medizinische Probleme geht, sollte man sich bei einem Arzt oder bei einer Person mit einem eidgenössisch anerkannten Gesundheitsberuf hypnotisieren lassen, die eine zusätzliche Hypnose-Ausbildung haben.» Er empfiehlt die zertifizierten Hypnosetherapeuten, die auf der Website der Fachgesellschaften zu finden sind.


«Diese Personen haben einen medizinischen Hintergrund und würden auch eine gefährliche Erkrankung erkennen, die sich nicht einfach weghypnotisieren lässt, und die Patienten dann an einen Spezialisten weiterleiten», sagt Peter Sandor. Denn Hypnotiseure ohne den nötigen gesundheitlichen Hintergrund gebe es zuhauf.


«Warum dieses Auseinanderdividieren?», fragt sich Roland Wiederkehr, alt Nationalrat und im Vorstand des Berufsverbands für Hypnosetherapie, wo viele nichtärztliche Hypnosetherapeuten organisiert sind. Ein Arzt sei zuallererst Arzt und wende Hypnose im Gegensatz zu vielen Hypnosetherapeuten relativ selten an. Man behandle viele Klienten, die bei Ärzten keine Hilfe fanden.


«Wir Therapeuten sind für ein Miteinander mit den Ärztinnen und Ärzten», sagt Wiederkehr. Am besten sei eine ärztliche Behandlung kombiniert mit Hypnosetherapie.


Link zum Artikel

https://www.srf.ch/news/panorama/welt-des-unterbewusstseins-hypnose-statt-narkose

Einfluss von Hypnose auf die Schmerzstärke nach einer Weisheitszahn Extraktion

Posted on June 12, 2018 at 6:05 PM


Der Schweizerische Berufsverband für Hypnosetherapie SBVH / APSH unterstützt aktiv diese Studie.


Studie mit der Nummer SNCTP000002625


Wir wollen mit dieser Studie untersuchen, ob Hypnose (nach der Dave Elman Technik) bei Patienten mit einer Weisheitszahnoperation effektiv zur Schmerz- und Schmerzmittelreduktion eingesetzt werden kann.


Ebenso interessiert uns, ob Patienten diese erweiterte Form der Behandlung im Nachhinein einem Routineeingriff ohne Hypnose vorziehen. Wir werden zu Beginn eine Reihe von Einflussfaktoren für die Wirksamkeit der Hypnose miterheben (z.B. Erwartungen von Patienten) um damit genauer abschätzen zu können, welche Patienten am meisten profitieren.


Es handelt sich um eine nationale Studie, die in der Zahnarztpraxis Dr. Meyenberger, Poststrasse 13, 9500 Wil durchgeführt wird. Die erste Screeningsitzung findet mindestens eine Woche vor der ersten Behandlung statt. Die Entfernung der Weisheitszähne wird anschliessend in zwei weiteren separaten Sitzungen durchgeführt, die im Abstand von 4-6 Wochen stattfinden.


In den Behandlungssitzungen wird die hypnotische Induktion ca. 5-10 Minuten dauern. Die Hypnose wird nach der medizinischen Behandlung durch den Zahnarzt beendet. Die Einleitung der Standardbehandlung mit Schmerzmitteln wird ca. 2-5 Minuten dauern. In der ersten Screeningsitzung werden die Einschlusskriterien geprüft und die Patienten werden über die Studie aufgeklärt.


Der Zahnarzt prüft, ob die medizinischen Kriterien erfüllt sind. Bei gegebenen Voraussetzungen findet der finale Studieneinschluss statt. Anschliessend werden die Termine für die beiden Behandlungssitzungen vereinbart, die frühestens eine Woche später beginnen und im Abstand von 4-6 Wochen zueinander stattfinden.


Die Screeningsitzung wird etwa 1 Stunde dauern, die Behandlungen dauern jeweils etwa 90 Minuten. Die gesamte Behandlungsdauer erstreckt sich für jeden Teilnehmer somit über etwa 8 Wochen. Während der Studie werden Fragebögen sowohl auf Papier erhoben. Insgesamt werden wir 33 Patienten in die Studie einschliessen.


Link zur Studie

http://www.drks.de/drks_web/navigate.do?navigationId=trial.HTML&TRIAL_ID=DRKS00011848


Gesundheitsausgaben pro Kopf steigen erstmals auf über 10'000 Franken

Posted on June 12, 2018 at 8:35 AM



Prognose der ETH Zürich, KOF Konjunkturforschungsstelle. Die Gesundheitsausgaben haben sich im vergangenen Jahr weiter erhöht. Pro Kopf liegen die prognostizierten jährlichen Ausgaben 2018 erstmals über 10'000 Franken.

Link zur Studie:

https://www.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/dual/kof-dam/documents/Publications/No_113_Gesundheitsausgaben_Frühjahr_2018.pdf

Wie mit Hypnose in Schweizer Spitälern die Prämienexplosion gestoppt werden soll

Posted on June 8, 2018 at 6:30 PM



Schweizer Krankenhäuser behandeln ihre Patienten vermehrt mittels Hypnose. Ein bekannter Ex-Nationalrat will der Methode nun definitiv zum Durchbruch verhelfen – und so die Prämienexplosion stoppen.

Jacqueline Büchi / Watson


Der Chirurg setzt das Skalpell am Hals der Patientin an, setzt den ersten Schnitt. Normalerweise wird eine Schilddrüsenoperation unter Vollnarkose durchgeführt. Doch nicht in diesem Fall: Die Frau, die in dem Spital im belgischen Lüttich auf dem Schragen liegt, befindet sich in Trance. Ihr Hals wurde lediglich lokal betäubt.


Die Szene stammt aus einem Dokumentarfilm, der vergangenes Jahr auf dem Sender Arte ausgestrahlt wurde. Sie könnte sich aber in ähnlicher Art auch in einem Schweizer Operationssaal abspielen. Immer mehr Krankenhäuser setzen auch hierzulande auf die Kraft der Hypnose.


Als Vorreiter auf dem Gebiet gilt das Universitätsspital Genf. Im Januar gab die Spitalleitung bekannt, dass sie den Bereich stark ausbauen will. In den nächsten zwei Jahren sollen zehn Prozent der Angestellten eine Hypnose-Ausbildung durchlaufen. Im Pressedossier zum Thema listet das Spital 30 Eingriffe und Behandlungen auf, bei denen die Methode heute schon zum Zug kommt.


So etwa bei Schmerzen während der Geburt, gegen Ängste vor Blutentnahmen oder bei Knochenmark-Punktionen. Oder eben bei operativen Eingriffen, bei denen dank Hypnose teilweise auf eine Vollnarkose verzichtet werden könne.


Schnelle Verbesserungen 

Auch an den Universitätsspitalern Basel und Zürich werden Patienten auf Wunsch in Trance versetzt. Rainer Schäfert, Chefarzt Psychosomatik in Basel, nennt etwa das Beispiel von Krebspatienten, die vor operativen Eingriffen oder bei Nebenwirkungen von Chemotherapien in Hypnose versetzt werden. Weitere Einsatzgebiete seien die Schmerztherapie oder Störungen des Verdauungstrakts wie das Reizdarmsyndrom.


Derzeit prüfen die Verantwortlichen in Basel, ob die Anwendung auf weitere Bereiche ausgedehnt werden soll. Denn eine Behandlung unter Hypnose vermeidet laut Schäfert die Nebenwirkungen medikamentöser Therapien. Oft würden bereits nach kurzer Zeit Verbesserungen sichtbar, zudem träten kaum unerwünschte Nebenwirkungen auf. Aufgrund dieser Vorteile könne «Hypnose dabei helfen, Kosten einzusparen».

 

Prominenter Fürsprecher

Einer, der die Entwicklung mit Argusaugen beobachtet, ist Ex-Nationalrat Roland Wiederkehr. 16 Jahre lang sass der Zürcher im Bundesparlament, von 1987 bis 2003, zuerst für den Landesring der Unabhängigen, dann als Parteiloser. Davor kämpfte er als langjähriger Chef von WWF Schweiz für den Erhalt der Natur. Danach gründete er zusammen mit dem früheren sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow die Stiftung Green Cross International. Und kämpfte als Gründer von Road Cross für weniger Verkehrstote.


Nun hat er eine neue Mission: Er will den Gesundheitskosten an den Kragen. Hypnose hält Wiederkehr für das geeignete Mittel dafür. Er ist überzeugt, dass im Gesundheitswesen «im grossen Stil gespart» werden könnte, wenn die Patienten konsequenter von Hypnosetherapeuten begleitet und die Kosten von der Krankenkasse übernommen würden.


«Die moderne Hypnose schafft in drei oder vier Sitzungen, was die Psychotherapie auch nach Dutzenden Sessionen nicht hinbringt.»

Roland Wiederkehr, alt Nationalrat


Heute kommt die obligatorische Krankenkasse nur dann für eine Hypnosebehandlung auf, wenn sie von einem Arzt durchgeführt wird, der eine entsprechende Weiterbildung abgeschlossen hat. Sitzungen bei ausgebildeten Therapeuten ohne Medizinstudium vergütet die Versicherung hingegen nicht – «auch wenn sie, dank reicher Erfahrung, grosse Erfolge erzielen», so Wiederkehr.

 

Der 75-Jährige hat sich selbst zum Hypnosetherapeuten ausbilden lassen, letztes Jahr hat er den Schweizerischen Berufsverband für Hypnosetherapie SBVH mitgegründet. Wiederkehr sagt: «Die moderne aufdeckende Hypnose schafft in drei oder vier Sitzungen, was die Psychotherapie auch nach 20 Sessionen nicht hinbringt.» Auch bei körperlichen Beschwerden zeige sie «stupende Erfolge».


«Eine Anerkennung der Methode wäre deshalb finanziell nicht bloss ein Tropfen auf den heissen Stein, sondern könnte die Prämienexplosion stoppen», ist Wiederkehr überzeugt.



Wiederkehr sass vier Legislaturen im Nationalrat. Bild: KEYSTONE


Immunologe Beda Stadler, ein pointierter Kritiker der Alternativmedizin, warnt vor überhöhten Erwartungen. «Es ist naiv zu glauben, dass eine einzige Therapie die Kostenfrage im Gesundheitswesen lösen wird.» Allerdings gebe es durchaus Hinweise darauf, dass die Hypnose medizinisch noch viel Potenzial habe. «Vermutlich handelt es sich im weitesten Sinn um einen Placebo-Effekt – allerdings spricht nichts dagegen, diesen gezielt auszunutzen.»


Stadler verweist auf Fälle, in denen schwere Allergiker dank Hypnose eine allergische Reaktion unterdrücken konnten. «Es ist richtig, wenn sich die moderne Forschung mit diesen Phänomenen befasst.» Bereits liegen verschiedene wissenschaftliche Studien vor, die eine Wirkung von Hypnose im medizinischen Bereich belegen. Was dabei neurobiologisch passiert, verstehen aber selbst die Wissenschaftler noch nicht genau. Dies wollen Forscher der Universität und ETH Zürich ändern. Aktuell versuchen sie mit bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie herauszufinden, was sich während einer Hypnose im Gehirn abspielt.



Steht alternativmedizinischen Behandlungen sonst äusserst kritisch gegenüber: Immunologe Beda Stadler. Bild: KEYSTONE


Anmerkung des SBVH: Leider hat Beda Stadler als ehemaliger Leiter der KTI unser Gesuch um öffentliche Fördermittel für das Forschungsprojekt Hypnoscience (CTI no.28241.1 PFLS-LS) 2017 abgelehnt. Natürlich lässt sich der SBVH dadurch nicht aufhalten, der Hypnosetherapie in der Schweiz zum Durchbruch zu verhelfen. Die Kommission für Technologie und Innovation-, KTI, gibt es inzwischen nicht mehr.


Wie es beim Bundesamt für Gesundheit heisst, ist bislang noch kein Antrag eingegangen, der eine Aufnahme der Hypnosetherapeuten als Leistungserbringer in der Grundversicherung verlangt. Entsprechend seien auch die finanziellen Auswirkungen noch nicht geprüft worden.


Roland Wiederkehr machte schon in der Vergangenheit mit unkonventionellen Vorschlägen zur Dämpfung der Gesundheitskosten auf sich aufmerksam. 


zum Artikel: 

https://www.watson.ch/!379330591?utm_source=mail&utm_medium=social-user&utm_campaign=watson-site-web

OMNI HypnoScience Projekt startet

Posted on June 8, 2018 at 10:40 AM


Der Schweizerische Berufsverband für Hypnosetherapeuten SBVH unterstützt das Projekt HypnoScience als Forschungspartner

http://www.sbvh.org


Nun kann die eigentliche Untersuchung starten mit 50 - 70 Teilnehmern für die erste Phase des HypnoScience Projekts und dies schon in den nächsten zwei Wochen. Die Zusammenarbeit ist wirklich hervorragend und die beiden Wissenschaftler, Dr. Mike Brügger PhD (Basic and Clinical Scientist at the Center of Dental Medicine, University of Zurich)  und Dr. Nuno Prates MSc (Basic and Clinical Scientist at the Center of Dental Medicine, University of Zurich) sind hochprofessionell unterwegs und begeistert vom Inhalt und den ersten Resultaten. Das Projekt erhält bereits jetzt Anfragen von diversen Medien. News travels fast!


Erfolgreiche Testphase:

Nach der äusserst erfolgreich durchgeführten Testserie mit 6 Probanden, kann nun die eigentliche Untersuchungsphase mit 50 - 70 Probanden starten.  


Sinn und Zweck, Details der ersten HypnoScience Phase

In diesem ersten Durchlauf geht es darum die Baseline zu messen und zwar so, wie dies bisher wissenschaftlich noch nie geschehen ist. Daraus resultieren klare Parameter, um spätere, darauf aufbauende Studien zu vergleichen. Zuerst wird der reine Ruhezustand ohne Hypnose für 10 Minuten gemessen, anschließend geht es in verschiedene Trance-Zustände. Zu guter Letzt zurück in den normalen Ruhezustand (nach Auflösung der Hypnose).


Durchführung der Messungen

Das Projekt wird so detailreich und prozessorientiert sein wie wahrscheinlich noch nie eine wissenschaftliche Untersuchung zur Hypnose durchgeführt wurde. Mehr als 8 verschiedene Parameter werden gemessen und dies in insgesamt 3 verschiedenen Messungen an je drei verschiedenen Tagen pro Proband. Die aufwändigen Messungen werden mit fMRI (funktionelle und strukturelle Magnetresonanz Tomographie), EEG (Elektroencephalographie) und MRS (Magnetresonanzspektroskpie) durchgeführt. Gleichzeitig werden folgende Parameter gemessen: Hautleitfähigkeit, Herzrhythmusveränderungen (HRV), Atmungscharakteristik, Pupillometrie und Sauerstoffsättigung des Blutes. Insgesamt also 8 verschiedene Parameter. Dass dies wunderbar funktioniert wurde mit den ersten 6 Testpersonen erfolgreich bewiesen.

http://www.sbvh.org

Wissenschaftliche Anerkennung der Hypnosetherapie

Posted on June 8, 2018 at 9:30 AM



An der Wirksamkeit der Hypnosetherapie gibt es seitens der Wissenschaft längst keinen Zweifel mehr. In mehr als 170 internationalen Studien und Veröffentlichungen wurde die Wirksamkeit der Hypnosetherapie beschrieben.


Das Deutsche Ärzteblatt titelte bereits in seiner Ausgabe März 2004, Seite 125 "Die Wirksamkeit von Hypnosetherapie ist in über 200 empirischen Studien nachgewiesen worden". 


In Deutschland ist die Hypnosetherapie längst ein anerkanntes Behandlungsverfahren (USA: 1958, England: 1955). Depressionen, Ängste, Zwänge und v.m. können wirksam mit Hypnosetherapie behandelt werden wie auch psychosomatische Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Psychosen und Neurosen sowie Süchte und Abhängigkeiten.


Im Jahre 2003 haben Arbeitgruppen an der Universität Tübingen eine Expertise erstellt, in der die theoretischen und neurobiologischen Grundlagen der Hypnose dargestellt wurden und die Wirksamkeitsnachweise der Hypnotherapie zusammengetragen worden sind. Die Recherche, die in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe von Prof. Bongartz an der Universität Konstanz durchgeführt wurde, ergab insgesamt etwa 200 kontrollierten Wirksamkeitsstudien. Danach lagen bis 2001 für folgende Störungsgebiete Wirksamkeitsbelege vor:

  • Phobien
  • Belastungsstörungen
  • Übergewicht
  • Schlafstörungen
  • Psychosomatik
  • somatoforme Störungen
  • Sexualstörungen
  • Akuter / chronischer Schmerz 
  • Tabakabusus
  • Enuresis


Für weitere Bereiche liegen gute Behandlungskonzepte vor, die jedoch bisher nicht empirisch evaluiert wurden:

  • Depression
  • Panik / Zwang
  • Dissoziative Störungen
  • Tinnitus
  • Bulimie
  • Störungen des Sozialverhaltens
  • Sexuelle Präferenzstörungen
  • Rehabilitation nach Infarkt und Insult

Was dabei neurobiologisch passiert, verstehen aber selbst die Wissenschaftler noch nicht genau. Dies wollen Forscher der Universität und ETH Zürich ändern. Aktuell versuchen sie mit bildgebenden Verfahren wie der Magnetresonanztomographie herauszufinden, was sich während einer Hypnose im Gehirn abspielt.

Mit Hypnose-Therapie Gesundheitskosten senken

Posted on June 8, 2018 at 9:05 AM


Der Schweizerische Berufsverband für Hypnosetherapie SBVH unterstützt aktiv diese politischen Vorstösse.

http://www.sbvh.org


Yvonne Feri (Nationalrätin, SP) und Bruno Walliser (Nationalrat, SVP) haben zwei Anfragen an den Bundesrat eingereicht. Ihr Ziel: Der Bundesrat soll die Anwendung von Hypnose fördern. Weil damit massiv Gesundheitskosten gespart und die KK-Prämien gesenkt werden können.


Hier der Originaltext der Interpellation aufgrund der Initiative des SBVH

Anmerkung: Eine Interpellation ist ein parlamentarischer Vorstoss, d.h. ein Handlungsinstrument der Parlamentarier der schweizerischen Bundesversammlung, um vom Bundesrat Auskunft über Angelegenheiten des Bundes zu erhalten. Die Interpellation wird von einem Ratsmitglied (Nationalrat oder Ständerat) schriftlich eingereicht.


Wortlaut Ip. (Interpellation) Yvonne Feri und Bruno Walliser (als Anfrage) an den Bundesrat. Im Nationalrat eingereicht im Juni 18.

Das Uni-Spital Lausanne setzt bei schweren Brandverletzungen Hypnose ein, vermindert damit Schmerzen und beschleunigt die Heilung, sodass pro Patienten im Schnitt bis zu CHF 25 000 gespart werden kann. Auch das Uni-Spital Genf baut Hypnose massiv aus. In vielen Spitälern in Frankreich wird bereits die Hälfte der Operationen ohne chemische Anästhesie durchgeführt. Die Patienten sind in Hypnose völlig schmerzfrei, und im Unterschied zu möglichen Folgen beim Einsatz von Chemie hat Hypnose keinerlei Nebenwirkungen.


Die moderne Hypnosetherapie kann bei vielen Krankheiten mit psychischem Anteil durch Mobilisierung der Selbstheilungskräfte Linderung verschaffen oder sie ganz zum Verschwinden bringen - in der Regel mit wenigen Sitzungen. Der Einsatz von Hypnose kann damit massiv Kosten einsparen, insbesondere auch bei Schmerzpatienten. Frauen können in Hypnose stress- und schmerzfrei gebären. Viele weitere Anwendungen sind bereits erprobt, mit sehr guten Ergebnissen.


Damit die Krankenkassen Leistungen im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung vergüten, müssen sie wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein (WZW) - Hypnose erfüllt diese Kriterien. Ärztinnen und Ärzte, die eine Zusatzausbildung in Hypnose gemacht haben und sporadisch Hypnose einsetzen, finden Wege, um ihren Aufwand mit den Kassen abzurechnen. Diplomierte Hypnosetherapeuten jedoch, die tagtäglich mit Hypnose arbeiten und grosse Erfolge erzielen, können nicht abrechnen, auch nicht über die Zusatzversicherungen. Denn im seit Januar 2018 gültigen Tarif 590 der anerkannten Heilmethoden ist Hypnose nicht aufgeführt, obwohl deren Wirkung und Effektivität wissenschaftlich bewiesen ist. Fachleute sind jedoch überzeugt, dass gespart werden kann, wenn Hypnosetherapie Verbreitung findet und bei schulmedizinischen Behandlungen begleitend eingesetzt wird durch zertifizierte Anwenderinnen und Anwender.


Ich bitte den Bundesrat darzulegen, ob und wie er die Hypnoseanwendung fördern möchte und ob er bereit ist, den Tarif 590 entsprechend zu ergänzen.


Antwort des Bundesrates vom 22.8.18:


Ärztinnen und Ärzte können Hypnose namentlich via Tarmed, Spitäler über Fallpauschaltarife zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) abrechnen. Hypnosetherapeutinnen und -therapeuten steht diese Möglichkeit nicht offen, da sie keine Leistungserbringer im Sinne des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) darstellen.


Der Tarif 590 ist vor einigen Jahren durch das "Versichererteam Komplementärmedizin", bestehend aus Concordia, CSS, Groupe Mutuel, Helsana, Sanitas, Swica und Visana, in Verhandlung mit den entsprechenden Berufsorganisationen zur Abrechnung von ambulanten komplementärmedizinischen Leistungen im Bereich der Zusatzversicherung ins Leben gerufen worden und beinhaltet über hundert Tarifpositionen für einzelne Methoden und Verrichtungen im Bereich der Komplementärmedizin. Die abrechenbaren Leistungen, welche im Tarif 590 enthalten sind, stellen somit letztlich ein Verhandlungsergebnis zwischen Leistungserbringern und Versicherern dar. Entsprechend ist es für Versicherungsnehmerinnen und -nehmer möglich, bei den Versicherern, welche Versicherungsprodukte mit entsprechendem Leistungsinhalt gemäss dem Tarif 590 verkaufen, eine Deckung für solche Leistungen der Komplementärmedizin durch den Erwerb einer Zusatzversicherung zu erwerben.


Da im Bereich der Zusatzversicherungen nach dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG) indessen die Vertragsfreiheit gilt, ist es letztlich dem einzelnen Versicherer überlassen zu entscheiden, welche Leistungen er anbieten will. Aufsichtsrechtlich nach Versicherungsaufsichtsgesetz gibt es einzig die Vorgabe, dass die Finma die Zusatzversicherungsprodukte nach VVG vorgängig genehmigen muss, wobei die Genehmigung nur die Versicherungsbedingungen und die Höhe der Prämien umfasst. Damit wird sichergestellt, dass sich die Prämien in einem Rahmen halten, der die Versicherten vor Missbrauch schützt und die Solvenz des Versicherungsunternehmens gewährleistet.


Damit besteht für eine Vorgabe des Bundesrates bezüglich Leistungsinhalt von Zusatzversicherungen nach VVG keine gesetzliche Grundlage. Die Aufnahme neuer Leistungen muss letztlich zwischen den Leistungserbringern und den Versicherern verhandelt werden. Der Bundesrat hat keine Möglichkeit, eine Ergänzung dieses Tarifs 590 vorzunehmen.


Hier die Berichterstattung von 20min:


Durch Hypnose könnten Gesundheitskosten «im grossen Stil» gespart werden, sagt SVP-Nationalrat Bruno Walliser. Er selbst habe gute Erfahrungen gemacht.

Ayurveda-Massage, Akupunktur oder chinesische Ernährungstherapie: Diese alternativen Behandlungsmethoden können über die Zusatzversicherung abgerechnet werden, sofern sie von diplomierten Naturheilpraktikern durchgeführt werden. Nicht dabei ist die Hypnose (siehe Box). Nur einzelne Kassen übernehmen freiwillig die Kosten. Für SVP-Nationalrat Bruno Walliser ist das ein Missstand: Er will vom Bundesrat in einer Anfrage wissen, wie er die Hypnose-Therapie in die Zusatzversicherung aufzunehmen gedenke.


Pro Patient 25'000 Franken gespart

Walliser rechnet damit, dass mit der Kombination von Schulmedizin und Hypnose «Kosten im grossen Stil» gespart werden könnten. Er nennt dazu Zahlen des Schweizer Hypnose-Ausbildners Hansruedi Wipf: Werden etwa Brandverletzte mit Hypnose behandelt, sinken die Behandlungskosten pro Patient um 25'000 Franken. Für Deutschland hat die Technische Universität Braunschweig im Jahr 2013 errechnet, dass etwa im Fall von Angststörungen eine Heilungsrate durch Hypnose von 78 Prozent bestehe und Kosten von 12 Millionen Euro gespart würden.


Hypnosetherapeuten wollen Wirksamkeit mit Studien beweisen

Unterstützung erhält SVP-Walliser von Patrick Meyenberger, Präsident des Schweizerischen Berufsverband für Hypnosetherapie SBVH.org. Der Verband führt derzeit verschiedene Studien durch, um die Wirksamkeit von Hypnose wissenschaftlich zu untermauern. Richtig angewendet, könnten die Kosten massiv gesenkt werden, sagt Meyenberger, der in Wil als Zahnarzt praktiziert.


zum Artikel:

http://m.20min.ch/schweiz/news/story/svpler-will--dass-kassen-hypnose-therapie-zahlen-17629356



Kommentar SBVH: 


Alle unsere Bemühungen, Hypnose bei den Krankenkassen als 'Kostenkiller' beliebt zu machen und von den Zusatzversicherungen (teilweise) abgelten zu lassen, sind bisher gescheitert.


Dass die Ärztevereinigungen für Hypnose massive Opposition machen gegen sog. 'Laien' ist verständlich - sie fürchten Konkurrenz. Aber es macht unsere Bemühungen nicht leichter.


Wir sind deshalb froh um die wachsende Zahl von Ärzten, die in unserem Berufsverband mit dabei sind. Sie unterstützen unser Ziel: Einen Lehrgang anzubieten zum Eidg. diplomierten Hypnosetherapeuten, der von allen Seiten anerkannt ist.


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